Stechschutz

Stechschutz

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl einer geeigneten Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) gegen unbeabsichtigte Schnitt- und Stichverletzungen an Körper, Armen und Händen.

Stechschutz ist gemäß der 8. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz mit dem CE Zeichen versehen und in die Kategorie II einzuordnen. Die europäischen Normen für Schutzbekleidungen (DIN EN 13998) und Handschuhe und Armschützer (DIN EN 1082-1 und -2) sind einzuhalten.

Vor dem Einsatz von Stechschutz hat der Unternehmer gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

Stechschutzbekleidung, Stechschutzhandschuhe und Armschützer werden aus Schutzgeweben hergestellt, die den Träger gegen unbeabsichtigte Stiche

und Schnitte durch Handmesser schützen sollen. Es handelt sich dabei in der Regel um ein Metallringgeflecht oder verknüpfte Metallplättchen.

Mit Schnitt- und Stichverletzungen ist besonders bei folgenden Tätigkeiten zu rechnen:

  • Arbeiten mit Handmessern (z.B. in Küchen, Schlachthöfen und bei der Fleischbearbeitung)
  • Arbeiten mit spitzen, scharfen Gegenständen (z.B. Glas, Blech usw.)
  • Arbeiten mit kraftbetriebenen Handmessern (z.B. Kreismesser, Rundmesser, Stoßmesser)
  • Messerwechsel und Transport von Maschinenmessern
  • Arbeiten mit Gefährdungen durch Bissverletzungen (z.B. Tierhaltung usw.)

Als Basis für die Auswahl von geeigneter Stechschutzbekleidung kann die Berufsgenossenschaftliche Regel 196* (BGR 196) „Benutzung von Stechschutzbekleidung“ herangezogen werden.

Als Basis für die Auswahl von geeigneten Stechschutzhandschuhen und Armschützern kann die Berufsgenossenschaftliche Regel 200* (BGR 200) „Benutzung von Stechschutzhandschuhen und Armschützern“ herangezogen werden.

* Definitionen und Erläuterungen auf Anfrage